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Herzlichen Glückwunsch an Liz Eitel!

Liz Eitel (Delmenhorster SK von 1931) gewann den Titel Bremer Schachmeisterin 2026 und sicherte sich damit zugleich die Qualifikation für die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft. Ein großartiger Erfolg!

Vom 13. bis 15. Februar 2026 fanden in den Clubräumen der Schachabteilung des SV Werder Bremen zwei Frauenturniere parallel statt: die Offene Niedersächsisch-Bremische Fraueneinzelmeisterschaft 2026 sowie das 3. Niedersächsische Frauen-Open bis max. 1300 DWZ.

Offene Niedersächsisch-Bremische Fraueneinzelmeisterschaft 2026

Die Meisterschaft wurde gemeinsam vom Niedersächsischen Schachverband und dem Landesschachbund Bremen ausgerichtet. Gespielt wurden fünf Runden im Schweizer System. Die bestplatzierte Spielerin eines Bremer Vereins erhält traditionell den Titel „Bremer Meisterin“.

Aus Bremer Vereinen waren vertreten:
Stefanie Wollscheid (Delmenhorster SK von 1931)
Ulrike Schlüter (Delmenhorster SK von 1931)

Der Delmenhorster SK von 1931 war damit erneut stark im Meisterschaftsfeld vertreten – ein deutliches Zeichen für die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit im Frauenschach.

3. Niedersächsisches Frauen-Open bis max. 1300 DWZ

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Parallel dazu bot das Frauen-Open bis 1300 DWZ insbesondere weniger erfahrenen Spielerinnen und Juniorinnen die Möglichkeit, Turniererfahrung auf überregionaler Ebene zu sammeln. Auch hier wurden fünf Runden Schweizer System gespielt.

Besonders erfreulich aus bremischer Sicht:
Zhu, Solina (Schachabteilung SV Werder Bremen) belegte einen hervorragenden 3. Platz im Gesamtturnier.
Für Nurgül Uz (Delmenhorster SK von 1931) war es das erste Turnier überhaupt – und sie wurde direkt mit einem Ratingpreis ausgezeichnet.

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Weitere bremische Teilnehmerinnen im Open:
Zur, Amelie (Schachabteilung SV Werder Bremen)
Romberg, Lene (Schachabteilung SV Werder Bremen)
Hone, Eva, Dr. (SF Bremen Osten Bürgerhaus Mahndorf)
Goens, Lisa (Bremer SG von 1877)
Rottmann, Claudia (SK Bremen-West)

Beide Turniere waren geprägt von konzentrierter und engagierter Atmosphäre. Die Partien wurden ernsthaft ausgekämpft, zugleich war im Analysebereich ein lebhafter Austausch zu beobachten. Die Schiedsrichter sorgten für einen reibungslosen Ablauf, und die Schachabteilung des SV Werder Bremen stellte erneut hervorragende Spielbedingungen zur Verfügung.

Ein intensives, sportlich starkes und zugleich motivierendes Wochenende für das Frauenschach in Bremen.