In einem Herzschlagfinale wurde die Bremer Mannschaftsmeisterschaft, also die Bremer Stadtliga, wieder einmal zugunsten von Varrel entschieden! Vor der letzten Runde führten die Niedersachsen von der Bäke und Ochtum noch ganz knapp vor Syke die Tabelle an. "Aber das starke Team aus Syke gewann seinen Wettkampf rasch - und nun waren wir im wahrsten Sinne des Wortes bei Werder am Zug", erzählte der glückliche Mannschaftsleiter Heiko Fischer.

Gerade auf ihn kam es in letzter Sekunde an, als es in der grünweißen Werder-Halle in der Hemelinger Straße 3,5-3,5 stand und also die letzte Partie entscheiden musste - nicht nur über den Ausgang dieses Matches, sondern auch über das Ergebnis der Liga. "Es konnte kaum noch dramatischer sein", sagte Dennis Webner, in der gesamten Saison großartig am ersten Brett der Varreler spielend.

In dem (theoretisch ...) völlig ausgeglichenen und doch komplizierten Springer-Endspiel der Partie Fischer - Preuschat trabte mal der weiße, dann der schwarze Springer in unvermuteter Piaffe ins Aus; mal schien diese, mal jene Seite zu siegen; das Ganze unter dem äußeren Druck der alles entscheidenden Partie und geradezu folternder Zeitnot; endlich aber, der letzte Fehler entscheidet, ging der Punkt dann doch in den Bremer Süden ... nein, das war doch sowieso klar, Delmenhorst, Syke und Varrel sind ja die drei Bremer Südvereine, sozusagen die schachliche Costa Brava.

Jedenfalls: Kap'tän Heiko Fischer gewann, der Sieg ging an Varrel und der gewiss mit Brillanten und Rubinen besetzte Silberpokal im Wert von mindestens ... also, wenn nicht sogar mehr ... der geht nun eben auch nach Varrel. Donnerwetter!

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